Die Photoshop-Filter Teil 8
Photoshop stellt Ihnen zwölf Filter zur geometrischen Verzerrung von Bildern zur Verfügung. Alle Verzerrungsfilter befinden sich im Untermenü „Verzerrungsfilter“ („Distort“). Beachten Sie, dass die meisten Filter dieses Bereiches sehr speicherintensiv sind. Nutzen Sie die im ersten Teil vorgestellten Techniken um die Auswirkungen eines Filters zu testen, ohne lange Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen.
Neben den bereits behandelten Kunst- und Malfiltern besitzt Photoshop mit den Zeichenfiltern weitere Effekte von der Kreide- bis zur Strichzeichnung. Mehr über die Zeichenfilter erfahren Sie im neunten Teil der Serie über die Photoshop-Filter.
| Links sehen Sie erneut die gewohnte Ausgangsgrafik. Lassen Sie uns keine Zeit verschwenden und sofort die einzelnen Filter auf diese Beispielgrafik anwenden. | |
| Der Filter Distorsion („Pinch“) staucht oder dehnt je nach Ihrer Vorgabe ein Bild. Ein positiver Wert verschiebt ein Bild zu seinem Mittelpunkt, während ein negativer Wert das Bild nach außen verschiebt. | |
| Mit dem Filter Glas („Glass“) simulieren Sie eine sich über dem Bild platzierte Glasfläche. Es stehen Ihnen mehrere Glaststrukturen zur Auswahl. Alternativ können Sie auch eine selbst erstellte Glaststruktur laden und verwenden. | |
| Durch Anwendung des Filters Kräuseln („Ripple“) erstellen Sie ein wellenförmiges Muster auf einem Bild. Bestimmen Sie Frequenz und Größe der Wellen. Für den gleichen Effekt mit präziseren Einstellungsmöglichkeiten, verwenden Sie den noch vorzustellenden Filter „Schwingungen“. | |
| Ozeanwellen („Ocean Ripple“) fügt dem Bild ebenso Wellen hinzu. Es entsteht der Eindruck, dass sich das betrachtete Bild unter einer Wasserschicht befindet. | |
| Der Filter Polarkoordinaten („Polar Coordinates“) wandelt ein Bild von rechteckigen Koordinaten in Polarkoordinaten um oder entsprechend umgekehrt. Wenden Sie den Filter auf einen Text oder kontrastreiche Objekte an, um verschiedene Muster zu erhalten. Diese eignen sich beispielsweise zum Erstellen von so genannten Tribals. | |
| Schwingungen („Wave“) erzeugt einen ähnlichen Effekt wie der bereits vorgestellte Filter „Kräuseln“, bietet jedoch mehr Steuerungsmöglichkeiten. Entscheiden Sie sich für eine der drei Wellenarten „Sinus“ („Sine“), „Dreieck“ („Triangle“) oder „Quader“ („Square“). Neben der Wellenlänge, den Abstand zwischen zwei Wellenscheitelpunkten, bestimmen Sie die Höhe der Wellen sowie die Anzahl der Wellengeneratoren. Über die Schaltfläche „Zufallsparameter“ („Randomize“) wenden Sie den Filter mit Zufallswerten an. | |
| Strudel („Twirl“) simuliert einen Strudel in der Bildmitte. Der Winkel bestimmt die Stärke des Effektes. Ein positiver Wert erzeugt einen Rechtsstrudel. Um einen links drehenden Strudel zu erhalten, geben Sie entsprechend einen negativen Wert an. | |
| Durch den Filter Verbiegen („Shear“) verzerren Sie ein Bild entlang einer Kurve. Die Kurve legen Sie durch Anlegen und Verschieben von Ankerpunkten fest. Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Standard“ („Default“) kehren Sie zu der geraden Standard-Linie zurück. | |
| Der Filter Versetzen („Displace“) verwendet ein zweites Bild um festzulegen, wie ein Bild verschoben werden soll. Wenn Sie keine entsprechende PSD-Datei besitzen, können Sie die Dateien im Photoshop-Ordner „Zusatzmodule/Verschiebungsmatrizen“ verwenden. | |
| Der Filter Weiches Licht („Diffuse Glow“) fügt dem Bild helle durchsichtige Störungen hinzu. Das Bild wirkt dadurch, als würden Sie es durch einen weichen Lichtfilter betrachten. | |
| Wellen („ZigZag“) erstellt ein radiales Wellenmuster. Sie können zwischen drei Arten wählen, die die Änderung der Pixelpositionen bestimmen. Die Option „Diagonal wellenförmig“ („Pond ripples“) verschiebt die Pixel nach oben links bzw. unten rechts, „Konzentrisch aus der Mitte“ („Out from Center“) verschiebt die Pixel von der Mitte nach außen bzw. zur Mitte des Bildes und mit „Kreisförmig um die Mitte“ („Around Center“) werden die Wellen um den Mittelpunkt gedreht. Die Option „Wellen“ („Ridges“) bestimmt die Anzahl der Richtungswechsel der Wellen von der Mitte zur Kante des Bildes bzw. der Auswahl. | |
| Der Filter Wölben („Spherize“) erzeugt eine Bildwölbung. Das Bild lässt sich horizontal, vertikal oder in beiden Richtungen zugleich wölben. Bei der Anwendung beider Richtungen entsteht eine Kugelform, die bei einem positiven Wert nach außen und bei einem negativen Wert entsprechend nach innen dringt. |
Neben den bereits behandelten Kunst- und Malfiltern besitzt Photoshop mit den Zeichenfiltern weitere Effekte von der Kreide- bis zur Strichzeichnung. Mehr über die Zeichenfilter erfahren Sie im neunten Teil der Serie über die Photoshop-Filter.