Die Photoshop-Filter Teil 1


Einführung in die Photoshop-Filter
Photoshop bietet Ihnen ein umfangreiches Repertoire an Filtern zur kinderleichten Manipulation von Bildern. Vom künstlerischen bis zum dreidimensionalen Effekt, dem Weichzeichnen oder Schärfen von Bildern ist mit den Filtern alles möglich.
Die in Photoshop integrierten Filter erlauben Ihnen umfangreiche Bildmanipulationen. Ein Filter verändert ein Bild Pixel nach Pixel in einem vorgegebenen Schema. Das Schema bestimmen Sie über das Menü „Filter“ durch die Auswahl eines entsprechenden Filters. Durch den riesigen Umfang an Filtereffekten befindet sich die überwiegende Anzahl der Filter sortiert nach ihrer Auswirkung in Untermenüs. Photoshop bietet die Möglichkeit eigene Filter zu erstellen. Konkret bedeutet dies, dass es noch weit aus mehr Filter von Fremdherstellern gibt. Die Filter von anderen Herstellern können Sie entsprechend erwerben und nachinstallieren. Sie funktionieren wie normale Filter und werden nach der Installation ebenso im Menü „Filter“ gelistet.
Zum Anwenden eines Filters klicken Sie den entsprechenden Menüeintrag an. Wenn dem Filternamen drei Punkte („...“) folgen, besitzt der Filter einige veränderliche Parameter, die Sie in einem Dialogfeld beeinflussen können. Alle weiteren Filter besitzen keine Einstellungen und werden direkt auf das Bild angewendet. Gehen Sie beispielsweise unter „Blur“ („Weichzeichnungsfilter“) auf „Gaussian Blur“ („Gaußscher Weichzeichner“). Es erscheint ein Dialog, wie der folgende:

 

Stellen Sie über den Schieberegler die Intensität des Filters ein. In dem darüber liegendem Vorschaufenster können Sie die Auswirkungen direkt sehen. Mit den Pfeilen unterhalb des Vorschaufensters können Sie das Bild zoomen. Begeben Sie sich mit der Maus in das Fenster, so erscheint als Mauszeiger eine Hand. Dies bedeutet, dass Sie mit gedrückter linker Maustaste den im Vorschaufenster angezeigten Bildausschnitt verschieben können. Einige Filter bieten eine direkte Vorschau im Dokument. Nehmen Sie bei Bedarf den Haken unter „Preview“ („Vorschau“) heraus, wenn Sie dies nicht wünschen.

Den zuletzt angewandten Filter finden Sie stets als obersten Menüeintrag im Menü „Filter“. Wenn Sie den zuvor verwendeten Filter mit den gleichen Einstellungen erneut verwenden wollen, reicht ein Klick auf diesen Menüeintrag aus.

 

Das Anwenden einiger Filter ist für Ihren PC sehr rechenintensiv. Je nach Filter, Filter-Einstellungen, Bildauflösung und -größe kann das Berechnen schon einmal etwas dauern. Nutzen Sie stets die Vorschauoption der Filter.
Wenn Ihnen dies nicht reicht um die Auswirkungen des Filters beurteilen zu können, dann probieren Sie den Filter doch auf ein Duplikat Ihres Bildes mit geringerer Auflösung aus. Alternativ hierzu können Sie auch das Auswahlwerkzeug verwenden um den Filter nur auf einen Teilbereich anzuwenden.

Das Auswahlwerkzeug in der Tool Bar
 

Nutzen Sie dabei das Auswahlwerkzeug in einem Bereich, von dem Sie denken, dass sich dort der Filter besonders gut auswirkt. Beachten Sie, dass ein Filter immer nur auf die aktive sichtbare Ebene oder einer Auswahl angewendet werden kann. Natürlich können Sie aber mehrere Filter auf eine Ebene oder Auswahl hintereinander anwenden.
Sollte Ihnen einmal der Effekt des Filters zu stark sein, so können Sie diesen immer noch abschwächen. Gehen Sie hierfür im Menü „Edit“ („Bearbeiten“) auf „Fade“ („Verblassen“).

 

Mit dem Schieberegler können Sie nun die Filterwirkung stufenlos abschwächen.
Zum schnelleren Arbeiten empfiehlt es sich die verschiedenen Shortcuts im Umgang mit Filtereffekten zu kennen. Mit der Escape-Taste können Sie die Berechnung eines Filters abbrechen. Mit Strg+Z widerrufen Sie den zuletzt angewandten Filter. Drücken Sie die Tastenkombination erneut um den Widerruf rückgängig zu machen. Um mehrere Filtereffekte zurückzunehmen, verwenden Sie die Tastenkürzel Alt+Strg +Z.  Ein erneutes Anwenden des zuvor benutzten Filters erreichen Sie mit Strg+F. Den Verblassen-Dialog öffnen Sie über den Shortcut Shift+Strg+F und den Dialog des zuletzt verwendeten Filters erreichen Sie durch die Tasten Alt+Strg+F.

Filter können im Übrigen nicht auf indizierte Farbbilder, 16-Bit-Bilder und Bitmaps angewendet werden. Einige Filter funktionieren nur mit RGB-Bildern. Als Ausnahme lassen sich die Filter „Gaußscher Weichzeichner“ („Gaussian Blur“), „Störung hinzufügen“(„Add Noise“), „Staub und Kratzer entfernen“ („Dust & Scratches“), „Helligkeit interpolieren“ („Median“), „Unscharf maskieren“ („Unsharp Mask“), „Solarisation“ („Solarize“) und „Hochpass“ („High Pass“) bei Bildern mit 16 Bit und 8 Bit pro Kanal verwenden.

Lesen Sie im zweiten Teil des Artikels alles über die verschiedenen Kunstfilter.