Automatismen in Photoshop Teil 1
Photoshop bietet die Möglichkeit mehrere sich wiederholende Arbeitsschritte zusammenzufassen und zukünftig alleine durchzuführen. So können Sie komplette Web-Fotogalerien in wenigen Minuten erstellen oder die neusten Bilder Ihrer Digitalkamera automatisch nachbearbeiten. Um eine Aktion zu automatisieren benötigen Sie zunächst die Aktions-Palette. Im Menü „Window“ („Fenster“) können Sie die Palette unter „Actions“ („Aktionen“) einblenden.
Die (leere) Aktionenpalette:

In der Aktionenpalette können Sie angewandte Befehle und Werkzeuge in der Reihenfolge ihrer Verwendung aufzeichnen. Klicken Sie auf das Set-Symbol, wenn Sie mehrere Aktionen in einem Ordner zusammenfassen wollen. Betätigen Sie nun das Symbol „Create new action“ („Aktion hinzufügen“).

Es erscheint ein Fenster wie in der obigen Grafik. Vergeben Sie einen aussagekräftigen Namen für Ihre Aktion. Wenn Sie zuvor ein Set angelegt haben, können Sie die Aktion dem Set zuweisen. Wenn Sie kein Set angelegt haben, wird Photoshop ein Standard-Set erstellen und verwenden. Bei Bedarf können Sie ein Shortcut für die Aktion anlegen und ein Farbwert vergeben. Der Farbwert dient nur der Übersicht für den Button-Mode („Schaltflächen-Modus“), den wir im Verlauf des Artikels noch vorstellen werden. Mit einem Klick auf „Record“ beginnen Sie die Aufnahme. Führen Sie nun die gewünschten Bearbeitungsschritte aus und klicken Sie anschließend in der Aktionenpalette auf das Stop-Symbol. Unter der Aktion werden nun chronologisch in der Reihenfolge Ihrer Ausführung alle Arbeitsschritte aufgelistet. Mit einem Klick auf das Abspielen-Symbol können Sie die Aktion nun erneut ablaufen lassen.
Klicken Sie auf den Pfeil rechts oben in der Aktionenpalette, im alle Aktionen im Button-Modus aufzulisten. Es erscheint ein Kontextmenü mit dem entsprechenden Eintrag „Button Mode“ („Schaltflächenmodus“). Ihre Aktionenpalette im Buttonmodus kann nun wie folgt aussehen:

Die angelegten Aktionen können wir nun in einer Stapelverarbeitung anwenden. Gehen Sie dafür im Menü „File“ („Datei“) auf „Automate“ („Automatisieren“). In dem Untermenü finden Sie den Eintrag „Batch“ („Stapelverarbeitung“). Wählen Sie hier im entsprechendem Set die gewünschte Aktion aus.
Markieren Sie im Feld „Source“ („Quelle“) die Option „Folder“, wenn sich die zu bearbeitenden Bilder bereits zusammen in einem Ordner befinden. Geben Sie in diesem Fall entsprechend den Pfad zu den Bildern an. Wenn Sie bei der Aktion den Bearbeitungsschritt „Öffnen“ mitgespeichert haben, setzen Sie den Haken unter „Override Action Open Commands“ („Öffnen in Aktionen überschreiben“). Setzen Sie zudem den Haken unter „Include all Subfolders“ („Unterordner einschließen“) um auch die Bilder in möglichen Unterordnern zu berücksichtigen. Sollten zudem Farbprofile in den Dateien eingebettet sein, so können Sie die entstehenden Warnmeldungen durch das Setzen der dritten Option verhindern.
Die Option „Import“ importiert automatisch Bilder von externen Geräten. Mit der Option „Opened Files“ („Geöffnete Dateien“) lässt die ausgewählte Aktion nur über geöffnete Dateien laufen.
Geben Sie nun im Feld „Destination“ („Ziel“) einen Ordner für die geänderten Dateien an. Unter „File Naming“ („Dateibenennung“) können Sie den neu erzeugten Dateien eine Struktur für die Dateibenennung zuweisen, um zum Beispiel eine fortlaufende Nummerierung zu erlangen. Bei Bedarf machen Sie Ihre Dateien zusätzlich zu anderen Betriebssystemen kompatibel.
Im Feld „Errors“ („Fehler“) können Sie schließlich das Vorgehen im Fehlerfall festlegen. Die neu erzeugten Dateien werden übrigens im Format der ursprünglichen Dateien gespeichert. Wenn Sie einen neuen Dateityp wünschen, müssen Sie den Befehl „Speichern unter“ und das Ziel „Ohne“ verwenden.
Einen Schritt weiter als die Stapelverarbeitung gehen die Droplets. Ein Droplet ist ein kleines selbstausführendes Programm mit dem angelegte Aktionen wie bei der Stapelverarbeitung ausgeführt werden können. Droplets erstellen Sie über dasselbe Untermenü. Neben den bekannten Optionen aus der Stapelverarbeitung werden Sie aufgefordert einen Zielordner für das Droplet anzugeben. Ziehen Sie nun eine Datei auf ein angelegtes Droplet, so wird Photoshop automatisch gestartet und die entsprechenden Aktionen ausgeführt.
Klicken Sie übrigens in der Aktions-Palette auf den Pfeil rechts oben, so können Sie über das erscheinende Kontextmenü eine Anzahl von vorgefertigten Aktionen laden. Über das gleiche Kontextmenü können Sie Ihre eigenen Aktionen speichern, um diese beispielsweise an Freunde zu verschicken.
Im zweiten Teil wollen wir weitere Automatismen von Photoshop behandeln. Erfahren Sie beispielsweise, wie Sie eine gesamte Web-Fotogalerie in wenigen Minuten erstellen.
Die (leere) Aktionenpalette:
In der Aktionenpalette können Sie angewandte Befehle und Werkzeuge in der Reihenfolge ihrer Verwendung aufzeichnen. Klicken Sie auf das Set-Symbol, wenn Sie mehrere Aktionen in einem Ordner zusammenfassen wollen. Betätigen Sie nun das Symbol „Create new action“ („Aktion hinzufügen“).
Es erscheint ein Fenster wie in der obigen Grafik. Vergeben Sie einen aussagekräftigen Namen für Ihre Aktion. Wenn Sie zuvor ein Set angelegt haben, können Sie die Aktion dem Set zuweisen. Wenn Sie kein Set angelegt haben, wird Photoshop ein Standard-Set erstellen und verwenden. Bei Bedarf können Sie ein Shortcut für die Aktion anlegen und ein Farbwert vergeben. Der Farbwert dient nur der Übersicht für den Button-Mode („Schaltflächen-Modus“), den wir im Verlauf des Artikels noch vorstellen werden. Mit einem Klick auf „Record“ beginnen Sie die Aufnahme. Führen Sie nun die gewünschten Bearbeitungsschritte aus und klicken Sie anschließend in der Aktionenpalette auf das Stop-Symbol. Unter der Aktion werden nun chronologisch in der Reihenfolge Ihrer Ausführung alle Arbeitsschritte aufgelistet. Mit einem Klick auf das Abspielen-Symbol können Sie die Aktion nun erneut ablaufen lassen.
Klicken Sie auf den Pfeil rechts oben in der Aktionenpalette, im alle Aktionen im Button-Modus aufzulisten. Es erscheint ein Kontextmenü mit dem entsprechenden Eintrag „Button Mode“ („Schaltflächenmodus“). Ihre Aktionenpalette im Buttonmodus kann nun wie folgt aussehen:
Die angelegten Aktionen können wir nun in einer Stapelverarbeitung anwenden. Gehen Sie dafür im Menü „File“ („Datei“) auf „Automate“ („Automatisieren“). In dem Untermenü finden Sie den Eintrag „Batch“ („Stapelverarbeitung“). Wählen Sie hier im entsprechendem Set die gewünschte Aktion aus.
Markieren Sie im Feld „Source“ („Quelle“) die Option „Folder“, wenn sich die zu bearbeitenden Bilder bereits zusammen in einem Ordner befinden. Geben Sie in diesem Fall entsprechend den Pfad zu den Bildern an. Wenn Sie bei der Aktion den Bearbeitungsschritt „Öffnen“ mitgespeichert haben, setzen Sie den Haken unter „Override Action Open Commands“ („Öffnen in Aktionen überschreiben“). Setzen Sie zudem den Haken unter „Include all Subfolders“ („Unterordner einschließen“) um auch die Bilder in möglichen Unterordnern zu berücksichtigen. Sollten zudem Farbprofile in den Dateien eingebettet sein, so können Sie die entstehenden Warnmeldungen durch das Setzen der dritten Option verhindern.
Die Option „Import“ importiert automatisch Bilder von externen Geräten. Mit der Option „Opened Files“ („Geöffnete Dateien“) lässt die ausgewählte Aktion nur über geöffnete Dateien laufen.
Geben Sie nun im Feld „Destination“ („Ziel“) einen Ordner für die geänderten Dateien an. Unter „File Naming“ („Dateibenennung“) können Sie den neu erzeugten Dateien eine Struktur für die Dateibenennung zuweisen, um zum Beispiel eine fortlaufende Nummerierung zu erlangen. Bei Bedarf machen Sie Ihre Dateien zusätzlich zu anderen Betriebssystemen kompatibel.
Im Feld „Errors“ („Fehler“) können Sie schließlich das Vorgehen im Fehlerfall festlegen. Die neu erzeugten Dateien werden übrigens im Format der ursprünglichen Dateien gespeichert. Wenn Sie einen neuen Dateityp wünschen, müssen Sie den Befehl „Speichern unter“ und das Ziel „Ohne“ verwenden.
Einen Schritt weiter als die Stapelverarbeitung gehen die Droplets. Ein Droplet ist ein kleines selbstausführendes Programm mit dem angelegte Aktionen wie bei der Stapelverarbeitung ausgeführt werden können. Droplets erstellen Sie über dasselbe Untermenü. Neben den bekannten Optionen aus der Stapelverarbeitung werden Sie aufgefordert einen Zielordner für das Droplet anzugeben. Ziehen Sie nun eine Datei auf ein angelegtes Droplet, so wird Photoshop automatisch gestartet und die entsprechenden Aktionen ausgeführt.
Klicken Sie übrigens in der Aktions-Palette auf den Pfeil rechts oben, so können Sie über das erscheinende Kontextmenü eine Anzahl von vorgefertigten Aktionen laden. Über das gleiche Kontextmenü können Sie Ihre eigenen Aktionen speichern, um diese beispielsweise an Freunde zu verschicken.
Im zweiten Teil wollen wir weitere Automatismen von Photoshop behandeln. Erfahren Sie beispielsweise, wie Sie eine gesamte Web-Fotogalerie in wenigen Minuten erstellen.