Textbearbeitung in Photoshop Teil 2
Nachdem wir unsere Texte mit dem Wissen aus dem ersten Teil des Artikels übersichtlich formatieren können, lernen wir im zweiten Teil alles über die von Photoshop bereitgestellten Texteffekte kennen. Hierfür haben wir im ersten Teil des Artikels bewusst einen Button aus der Options Bar ausgelassen, den wir nun näher betrachten wollen. Zwischen dem Kästchen für die Textfarbe und dem Symbol rechts für die Formatierungseinstellungen befindet sich eine weitere Schaltfläche.

Mit einem Klick auf das entsprechende Symbol gelangen wir zu einem neuen Fenster, in dem wir verschiedene Effekte zur Krümmung von Texten vorfinden.

Im oberen Drop-Down-Menü des Fensters definieren Sie den generellen Krümmungseffekt. Ein kleines Symbol in der Liste unterstützt dabei jeweils die Bezeichnung des Effektes und lässt dem Anwender meist erahnen, um welche Art von Effekt es sich hierbei handelt. Viele Effekte lassen sich horizontal und vertikal auf den jeweiligen Text anwenden. Die gewünschte Richtung können Sie dabei unterhalb des generellen Texteffekts per Options-Button bestimmen.
Unterhalb der genannten Einstellungen befinden sich stets drei Schieberegler. Mit dem ersten Regler bestimmen Sie die Biegungsstärke. Die anderen beiden Schieberegler stehen für die horizontale und vertikale Verzerrung. Spielen Sie ein wenig mit den Effekten herum um deren Eigenschaften kennen zu lernen.
Natürlich kann Photoshop viel mehr als nur Texte zu krümmen. Betätigen Sie im Ebenenfenster die rechte Maustaste. Es erscheint ein Kontextmenü. Wählen Sie hier den zweiten Eintrag um zu den Ebenenstilen zu gelangen.

Alternativ erreichen Sie die Ebenenstile auch über den Menüeintrag Layer (Ebenen) im Untermenü „Layer Style“ (Ebenenstil). Wie der Name schon sagt, beziehen sich die folgenden Effekte auf die gesamte Ebene und lassen sich daher nicht nur auf Texte anwenden. Mit einem Klick auf den Kontextmenüeintrag bzw. auf den Menüeintrag erscheint ein neues Fenster.

Klicken Sie im linken Bereich auf eines der Einträge um die entsprechenden Einstellungen vornehmen zu können. Durch das Setzen des Hakens aktivieren Sie den Ebenenstil. Das Setzen der Haken können Sie ebenso später im Ebenenfenster vornehmen. Wir wollen im Folgenden nicht alle Ebenenstile bis ins letzte Detail erklären, da alle Effekte auch für Sie nur von unterschiedlichem Interesse sein dürften.
Aktivieren Sie den ersten Ebenenstil „Drop Shadow“ (Schlagschatten) um Ihren Text durch einen Schlagschatten schweben zu lassen. Unter Deckkraft legen Sie fest, wie transparent der Effekt aufgetragen werden soll. Der Winkel-Wert bestimmt die Position der fiktiven Lichtquelle und ändert somit den Schattenfall. Aktivieren Sie die Option „Globalen Lichteinfall verwenden“, wenn Sie mehrere Ebenen mit diesem Effekt verwenden, da ansonsten schnell ein unnatürlicher Eindruck entsteht. Betätigen Sie den Schieberegler unter Distanz um den Abstand des Schattens zu variieren. Mit der Überfüllen-Option bestimmen Sie, wie stark die Begrenzungen von der Weichzeichnung erweitert werden sollen. Mit dem Schieberegler für die Größe legen Sie fest, wie scharfkantig sich der Effekt auswirkt.
Mit dem Ebenenstil „Outer Glow“ („Schein nach außen“) erzeugen Sie ein Leuchten um Ihren Text. Die meisten Schieberegler verhalten sich ähnlich wie beim Schlagschatten. Bestimmen Sie zusätzlich die Leuchtfarbe beziehungsweise verwenden Sie einen entsprechenden Farbverlauf. Mit einem Linksklick auf den Verlauf gelangen Sie zu einem neuen Fenster. Eine Hilfestellung zu den umfangreichen Verlaufs-Einstellungen finden Sie im Artikel „Saubere Farbverläufe“.
Die Ebenenstile „Inner Shadow“ („Schatten nach innen“) und „Inner Glow“ („Schein nach innen“) wirken sich wie die bereits bekannten Stile „Drop Shadow“ und „Outer Glow“ mit den jeweiligen gleichen Einstellungsmöglichkeiten nach innen statt nach außen aus.
Unter „Bevel and Emboss“ („Abgeflachte Kanten und Relief“) sorgen Sie, wie der Name schon andeutet, für ein Kanten- und Reliefeffekt. Der wohl beliebteste Ebenenstil neben dem Schlagschatten erzeugt ein noch plastischeres Aussehen Ihres Textes. Neben dem grundlegenden Stil und der angewandten Technik entscheiden Sie wiederum über Schieberegler Farbtiefe, Größe und die Stärke des Weichzeichnens. Wie bei den Schatteneffekten müssen Sie einen Winkel-Wert festlegen. Wiederum sollte die Option „Globalen Lichteinfall verwenden“ aktiviert sein um einen unnatürlichen Eindruck zu vermeiden. In Zusammenspiel mit der Einstellung „Gloss Contour“ („Kontur“) lassen sich schöne Effekte erzielen. Betätigen Sie den Pfeil rechts von der Vorschau um eine vorgefertigte Kontur zu verwenden oder klicken Sie direkt auf die Vorschau, um selbst eine Kontur zu definieren.
Neben dem Glanzeffekt unter „Satin“ („Glanz“) können Sie mittels des Ebenenstils Farb-, Verlaufs- und Musterüberlagerung Ihren Text mit einer entsprechenden Füllung versehen. Während die Farbüberlagerung lediglich den Text in die gewünschte Farbe mit der eingestellten Deckkraft einfärbt, stattet die Verlaufsüberlagerung Ihren Text mit einem schönen Farbverlauf aus. Die genauen Einstellungsmöglichkeiten für Farbverläufe entnehmen Sie bitte wiederum dem Artikel „Saubere Farbverläufe“. Bei der Verlaufs- und bei der Musterüberlagerung können Sie die Verlaufs- bzw. die Musterposition verändern. Gehen Sie hierfür mit dem Cursor über Ihren Text und ziehen Sie den Verlauf bzw. das Muster mit linker gedrückter Maustaste in die gewünschte Position. Beachten Sie, dass hierfür im Ebenenstil-Fenster der entsprechende Ebenenstil ausgewählt sein muss.
Mit dem letzten Eintrag „Stroke“ („Kontur“) versehen Sie Ihren Text mit einer Umrandung. Über den obersten Schieberegler bestimmen Sie die Pixelstärke des Rahmens. Ein Drop-Down-Menü lässt Sie die gewünschte Umrandungs-Position (außen, innen, mittig) wählen. Ein zweiter Schieberegler legt die Deckkraft des Rahmens fest. Unter Füllung bestimmen Sie schließlich, ob es sich bei der Kontur um eine Farb-, eine Verlaufs- oder aber einer Musterüberlagerung handeln soll. Die jeweiligen Einstellungen gleichen denen der einzelnen gleichnamigen Ebenenstile.
Durch die Kombination der verschiedenen Ebenenstile lassen sich viele unterschiedliche schöne Effekte erzeugen. Probieren Sie auch hier etwas mit den verschiedenen Einstellungen herum.
Mit einem Klick auf das entsprechende Symbol gelangen wir zu einem neuen Fenster, in dem wir verschiedene Effekte zur Krümmung von Texten vorfinden.
Im oberen Drop-Down-Menü des Fensters definieren Sie den generellen Krümmungseffekt. Ein kleines Symbol in der Liste unterstützt dabei jeweils die Bezeichnung des Effektes und lässt dem Anwender meist erahnen, um welche Art von Effekt es sich hierbei handelt. Viele Effekte lassen sich horizontal und vertikal auf den jeweiligen Text anwenden. Die gewünschte Richtung können Sie dabei unterhalb des generellen Texteffekts per Options-Button bestimmen.
Unterhalb der genannten Einstellungen befinden sich stets drei Schieberegler. Mit dem ersten Regler bestimmen Sie die Biegungsstärke. Die anderen beiden Schieberegler stehen für die horizontale und vertikale Verzerrung. Spielen Sie ein wenig mit den Effekten herum um deren Eigenschaften kennen zu lernen.
Natürlich kann Photoshop viel mehr als nur Texte zu krümmen. Betätigen Sie im Ebenenfenster die rechte Maustaste. Es erscheint ein Kontextmenü. Wählen Sie hier den zweiten Eintrag um zu den Ebenenstilen zu gelangen.
Alternativ erreichen Sie die Ebenenstile auch über den Menüeintrag Layer (Ebenen) im Untermenü „Layer Style“ (Ebenenstil). Wie der Name schon sagt, beziehen sich die folgenden Effekte auf die gesamte Ebene und lassen sich daher nicht nur auf Texte anwenden. Mit einem Klick auf den Kontextmenüeintrag bzw. auf den Menüeintrag erscheint ein neues Fenster.
Klicken Sie im linken Bereich auf eines der Einträge um die entsprechenden Einstellungen vornehmen zu können. Durch das Setzen des Hakens aktivieren Sie den Ebenenstil. Das Setzen der Haken können Sie ebenso später im Ebenenfenster vornehmen. Wir wollen im Folgenden nicht alle Ebenenstile bis ins letzte Detail erklären, da alle Effekte auch für Sie nur von unterschiedlichem Interesse sein dürften.
Aktivieren Sie den ersten Ebenenstil „Drop Shadow“ (Schlagschatten) um Ihren Text durch einen Schlagschatten schweben zu lassen. Unter Deckkraft legen Sie fest, wie transparent der Effekt aufgetragen werden soll. Der Winkel-Wert bestimmt die Position der fiktiven Lichtquelle und ändert somit den Schattenfall. Aktivieren Sie die Option „Globalen Lichteinfall verwenden“, wenn Sie mehrere Ebenen mit diesem Effekt verwenden, da ansonsten schnell ein unnatürlicher Eindruck entsteht. Betätigen Sie den Schieberegler unter Distanz um den Abstand des Schattens zu variieren. Mit der Überfüllen-Option bestimmen Sie, wie stark die Begrenzungen von der Weichzeichnung erweitert werden sollen. Mit dem Schieberegler für die Größe legen Sie fest, wie scharfkantig sich der Effekt auswirkt.
Mit dem Ebenenstil „Outer Glow“ („Schein nach außen“) erzeugen Sie ein Leuchten um Ihren Text. Die meisten Schieberegler verhalten sich ähnlich wie beim Schlagschatten. Bestimmen Sie zusätzlich die Leuchtfarbe beziehungsweise verwenden Sie einen entsprechenden Farbverlauf. Mit einem Linksklick auf den Verlauf gelangen Sie zu einem neuen Fenster. Eine Hilfestellung zu den umfangreichen Verlaufs-Einstellungen finden Sie im Artikel „Saubere Farbverläufe“.
Die Ebenenstile „Inner Shadow“ („Schatten nach innen“) und „Inner Glow“ („Schein nach innen“) wirken sich wie die bereits bekannten Stile „Drop Shadow“ und „Outer Glow“ mit den jeweiligen gleichen Einstellungsmöglichkeiten nach innen statt nach außen aus.
Unter „Bevel and Emboss“ („Abgeflachte Kanten und Relief“) sorgen Sie, wie der Name schon andeutet, für ein Kanten- und Reliefeffekt. Der wohl beliebteste Ebenenstil neben dem Schlagschatten erzeugt ein noch plastischeres Aussehen Ihres Textes. Neben dem grundlegenden Stil und der angewandten Technik entscheiden Sie wiederum über Schieberegler Farbtiefe, Größe und die Stärke des Weichzeichnens. Wie bei den Schatteneffekten müssen Sie einen Winkel-Wert festlegen. Wiederum sollte die Option „Globalen Lichteinfall verwenden“ aktiviert sein um einen unnatürlichen Eindruck zu vermeiden. In Zusammenspiel mit der Einstellung „Gloss Contour“ („Kontur“) lassen sich schöne Effekte erzielen. Betätigen Sie den Pfeil rechts von der Vorschau um eine vorgefertigte Kontur zu verwenden oder klicken Sie direkt auf die Vorschau, um selbst eine Kontur zu definieren.
Neben dem Glanzeffekt unter „Satin“ („Glanz“) können Sie mittels des Ebenenstils Farb-, Verlaufs- und Musterüberlagerung Ihren Text mit einer entsprechenden Füllung versehen. Während die Farbüberlagerung lediglich den Text in die gewünschte Farbe mit der eingestellten Deckkraft einfärbt, stattet die Verlaufsüberlagerung Ihren Text mit einem schönen Farbverlauf aus. Die genauen Einstellungsmöglichkeiten für Farbverläufe entnehmen Sie bitte wiederum dem Artikel „Saubere Farbverläufe“. Bei der Verlaufs- und bei der Musterüberlagerung können Sie die Verlaufs- bzw. die Musterposition verändern. Gehen Sie hierfür mit dem Cursor über Ihren Text und ziehen Sie den Verlauf bzw. das Muster mit linker gedrückter Maustaste in die gewünschte Position. Beachten Sie, dass hierfür im Ebenenstil-Fenster der entsprechende Ebenenstil ausgewählt sein muss.
Mit dem letzten Eintrag „Stroke“ („Kontur“) versehen Sie Ihren Text mit einer Umrandung. Über den obersten Schieberegler bestimmen Sie die Pixelstärke des Rahmens. Ein Drop-Down-Menü lässt Sie die gewünschte Umrandungs-Position (außen, innen, mittig) wählen. Ein zweiter Schieberegler legt die Deckkraft des Rahmens fest. Unter Füllung bestimmen Sie schließlich, ob es sich bei der Kontur um eine Farb-, eine Verlaufs- oder aber einer Musterüberlagerung handeln soll. Die jeweiligen Einstellungen gleichen denen der einzelnen gleichnamigen Ebenenstile.
Durch die Kombination der verschiedenen Ebenenstile lassen sich viele unterschiedliche schöne Effekte erzeugen. Probieren Sie auch hier etwas mit den verschiedenen Einstellungen herum.