Hilfefunktionen in Flash MX


Nützliche Funktionen zur Arbeitserleichterung in Flash MX
Erleichtern Sie sich Ihren Design-Alltag in Flash. Mit den zahlreichen Hilfefunktionen können Sie viel Zeit und Mühen sparen. Erfahren Sie alles über Raster, Lineale und Hilfslinien in Flash MX. Schöpfen Sie die Möglichkeiten der Hilfsmittel mit der automatischen Ausrichtung erst richtig aus.
Sie haben es gerne schnell und einfach? Dann lernen Sie die zahlreichen Hilfefunktionen von Flash MX effektiv zu nutzen. Wie es sich für ein gutes Design-Programm gehört, bietet Flash MX mit dem Lineal, dem Raster und den Hilfslinien eine erhebliche Arbeitserleichterung beim Anordnen und Ausrichten von Objekten. Dabei unterstützt Flash den Anwender auf Wunsch durch das automatische Ausrichten von Objekten.

Die genannten Hilfsmittel und die Optionen zum Ausrichten finden Sie unter dem Menü „Ansicht“. Wahlweise erreichen Sie die Funktionen ebenso nach einem Rechtsklick auf der Arbeitsbühne über das entsprechende Kontextmenü. Das Lineal besitzt als einziges Hilfsmittel keine weiteren Einstellungen und kann daher über den Menüeintrag lediglich ein- und wieder ausgeblendet werden. Die Maßeinheit des Lineals bestimmen Sie durch die gewählte Linealeinheit in den Dokumenteigenschaften. Zu den benannten Optionen gelangen Sie beispielsweise über das Menü „Modifizieren“ unter „Dokument“. Alle weiteren Hilfsmittel besitzen auf Grund Ihres Umfanges ein Untermenü. Klicken Sie im Bereich „Raster“ auf den Eintrag „Gitternetz bearbeiten“, um Einfluss auf die Darstellung und das Verhalten des Rasters zu nehmen.

Einstellungen zum Gitternetz:


In einem Dialogfenster bestimmen Sie neben der Rasterfarbe den horizontalen und vertikalen Abstand der einzelnen Rasterlinien. Mit der Option „Raster einblenden“ können Sie, wie mit dem gleichnamigen Eintrag des Raster-Menüs, das Gitternetz wahlweise auf der Arbeitsbühne ein- oder ausblenden. Setzen Sie den Haken unter „Am Raster ausrichten“, so werden Objekte auf der Bühne beim Anlegen oder Verschieben am Gitternetz ausgerichtet. Positionieren Sie ein Objekt in unmittelbarer Nähe einer Rasterlinie - und Flash wird das Objekt automatisch an der Gitternetzlinie „einrasten“ lassen. Wie genau ein Objekt für eine automatische Ausrichtung an einer Gitternetzlinie platziert werden muss, definieren Sie über die Einstellung „Ausrichtungsgenauigkeit“. Wählen Sie den Eintrag „Entfernt“, so reagiert die Clipping-Funktion auch bei größeren Abständen. Unter Auswahl des Eintrages „Nah“ muss sich ein Objekt in unmittelbarer Nähe der Linie befinden. Die Option „Immer“ erzwingt eine stetige Ausrichtung an das Gitternetz.
Betätigen Sie die Schaltfläche „Standard speichern“, so speichern Sie die gewählten Einstellungen über die Grenzen des derzeitigen Projektes hinaus. Beim Anlegen eines neuen Projektes starten Sie zukünftig mit Ihren gewählten Rastereinstellungen. Über die Schaltfläche „OK“ übernehmen Sie die vorgenommenen Einstellungen nur für das aktuelle Projekt.

Während beim Raster die Positionen der Linien von den gewählten Gitternetzabständen abhängig ist, lassen sich die Hilfslinien in Flash frei positionieren. Zum Anlegen einer Hilfslinie müssen Sie das Lineal aktivieren.
Ausgehend vom Lineal können Sie mit dem Auswahl- oder dem Unterauswahlwerkzeug bei gedrückter linker Maustaste horizontale und vertikale Linien auf die Bühne ziehen. Lassen Sie die Maustaste los um die Hilfslinie zu platzieren. Mit den benannten Werkzeugen können Sie jederzeit die Position der Hilfslinien verändern, indem Sie den Cursor nah an die Linie heran bewegen, bis sich das Cursor-Symbol ändert. Ziehen Sie nun mit gedrückter linker Maustaste die Linie an die gewünschte Position. Wie zuvor beim Raster können Sie bei den Hilfslinien die Darstellung und das Verhalten beeinflussen. Gehen Sie im Untermenü „Hilfslinien“ auf den Eintrag „Hilfslinien bearbeitet“ um zu den Einstellungen zu gelangen.

Einstellungen zu den Hilfslinien:


Viele Einstellungen sollten Ihnen bereits von den Optionen des Gitternetzes bekannt sein. Über die Option „Hilfslinien sperren“, sowie über den gleichnamigen Eintrag im Untermenü „Hilfslinien“, fixieren Sie die Positionen der vorhandenen Hilfslinien. Ein unfreiwilliges Verschieben mit dem Auswahlwerkzeug kann so nicht mehr vorkommen. Betätigen Sie die Schaltfläche „Alle löschen“ oder wählen Sie den Eintrag „Hilfslinien entfernen“ im bekannten Untermenü „Hilfslinien“, um die Hilfslinien zu löschen. Zum Entfernen einzelner Hilfslinien ziehen Sie diese zurück in das Lineal.

Durch die Einstellungen des Rasters und der Hilfslinien sind Sie bereits mit der Clipping-Funktion in Berührung gekommen. Bei aktivierter Option werden auf der Bühne gepunktete Linien angezeigt, wenn Objekte in den eingestellten Ausrichtungstoleranzbereich gezogen werden. Das Objekt rastet automatisch an den entsprechenden Positionen ein und erleichtert somit das exakte Ausrichten von mehreren Objekten.

Einzelne Elemente können jedoch nicht nur am Raster oder an Hilfslinien ausgerichtet werden. Es ist ebenso möglich, ein Element an einem anderen Objekt der Bühne oder gar an einzelnen Pixeln auszurichten. Gehen Sie hierfür in das Untermenü „Ausrichten“ und setzen Sie an gewünschter Stelle den Haken. Bei Aktivierung der zuletzt genannten Option wird Ihnen ab einer Ansichtsvergrößerung von 400% ein Pixelraster angezeigt. Dieses können Sie jederzeit durch Drücken der „X“-Taste ausblenden. Unter „Zeichnungsausrichtung bearbeiten“ gelangen Sie zu weiteren Einstellungen der Funktion.

Einstellungen zur Zeichnungsausrichtung:


In den Einstellungen können Sie die Ausrichtungstoleranz zwischen den horizontalen und vertikalen Kanten von Objekten sowie zwischen den Objektkanten und dem Bühnenrand definieren. Die Maßeinheit richtet sich erneut nach der voreingestellten Einheit in den Dokumenteigenschaften. Aktivieren Sie die Option „horizontale Hilfslinien anzeigen“, so wird an den horizontalen Scheitelpunkten zweier Objekte eine gepunktete Linie angezeigt, wenn diese genau auf einer Linie liegen. Die Option „Vertikale Hilfslinien anzeigen“ verhält sich entsprechend analog bei den vertikalen Scheitelpunkten zweier Objekte.