Flash: Das Form-Tweening im Einsatz
Das Form-Tween ermöglicht Ihnen das Erstellen von Animationsabläufen mit freien Verformungen von Objekten und Texten. Was sich zunächst unspektakulär anhört, öffnet Ihnen die Tür zu tollen Animations- und Texteffekten. Das Erstellen einer Animation mit einem Form-Tween ist dabei denkbar einfach. Lassen Sie uns direkt beginnen. Erstellen Sie ein neues Flash-Dokument. Gehen Sie anschließend in der bestehenden Ebene in das erste Bild. Erzeugen Sie in diesem Bild mit dem Rechteck- oder Ellipsenwerkzeug ein beliebiges Objekt auf der Bühne. Markieren Sie ein höheres Bild der Zeitleiste und fügen Sie anschließend der Zeitleiste durch das Betätigen der Funktionstaste F7 ein leeres Schlüsselbild hinzu. Erzeugen Sie ebenso in diesem Bild ein beliebiges Objekt. Beachten Sie jedoch, dass sich das erste Objekt von dem Zweiten unterscheiden muss, da unsere Objektverformung sonst wenig Sinn macht. Vergewissern Sie sich nachfolgend, dass beide Objekte ungefähr dieselbe Position auf der Bühne besitzen. Markieren Sie das erste Bild der Zeitleiste und gehen Sie in das Bedienfeld „Eigenschaften“. Wählen Sie unter „Tween“ den Eintrag „Form“ aus.
Die Eigenschaften des Form-Tweens:

Die Animation mit der Objektverformung ist damit bereits vollendet. Natürlich stehen Ihnen aber noch einige weitere Optionen zur Verfügung, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Wählen Sie unter „Abbremsen“ einen positiven Wert, wenn Sie die Animation zum Ende der Verformung abbremsen wollen. Ein negativer Wert lässt die Objektverformung wiederum am Anfang der Animation langsam voranschreiten und wird in der Folge schneller. Wenn unter „Effekt“ der Eintrag „Winkelförmig“ ausgewählt ist, werden vorhandene Ecken und gerade Linien in den Zwischenschritten der Animation beibehalten. Unabhängig von den Einstellungen „Abbremsen“ und „Effekt“ sollte bei einem erfolgreich erstellen Form-Tween Ihre Zeitleiste wie folgt aussehen:
Ein Form-Tween in der Zeitleiste:

Wie eingangs erwähnt, lassen sich auch Texte verformen. Dabei können Sie frei zwischen einer Verformung von Objekt zu Text oder von Text zu Text wählen. Letzteres ergibt beispielsweise in einem Banner einen tollen Texteffekt. Die Vorgehensweise zum Erstellen des Effekts weicht nur leicht von dem bereits vorgestellten Verfahren ab. Erstellen Sie eine neue Ebene und platzieren Sie anschließend im ersten Bild einen statischen Text. Wählen Sie im Bedienfeld „Eigenschaften“ die gewünschte Schriftart, -größe und –farbe. Achten Sie darauf, dass der Text markiert ist und gehen Sie im Menü „Modifizieren“ zwei Mal auf den Eintrag „Teilen“. Der Text wird anschließend gepunktet dargestellt. Fügen Sie mit F7 erneut ein leeres Schlüsselbild an einer höheren Position der Zeitleiste ein und platzieren Sie einen weiteren Text. Wiederholen Sie die im ersten Text angewandten Arbeitsschritte. Sie sollten wiederum darauf achten, dass beide Texte ungefähr die gleiche Position auf der Bühne besitzen. Zudem sollten nach Möglichkeit beide Texte ungefähr die gleiche Länge besitzen. Erstellen Sie nachfolgend einen Form-Tween über das Bedienfeld „Eigenschaften“.
Bisher haben wir Flash das Verformen der Objekte überlassen. Durch Setzen von so genannten Formmarken können Sie jedoch direkten Einfluss auf den Animationsablauf eines Form-Tweenings nehmen. Hierfür platzieren Sie auf den gewünschten Anfangs- und Endpositionen einer Form in den entsprechenden Schlüsselbildern kleine Markierungen.
Rechteck mit Formmarken:

Die Formmarken sind mit Buchstaben markiert. Die Buchstaben sollen Ihnen die Übersicht erleichtern, welche Marken in der Anfangs- und Endposition zusammengehören. Um eine Formmarke zu setzen, gehen Sie im Menü „Modifizieren“ im Bereich „Form“ auf den Eintrag „Formmarken hinzufügen“. Die erstellte Formmarke lässt sich anschließend per Drag & Drop umpositionieren. Zum Löschen einer Marke klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Formmarke und wählen im sich öffnenden Kontextmenü den Eintrag „Marke löschen“. Bedenken Sie, dass weniger häufig mehr ist. Zu viele Formmarken können zu einem unerwünschten Ergebnis führen. Nicht nur aus diesem Grund sollten Sie Ihre Animation des häufigeren überprüfen.
Beispieldatei: Objektverformung mit und ohne Formmarken [Das_Form-Tween_im_Einsatz1.zip]
Beispieldatei: Text-Morphing [Das_Form-Tween_im_Einsatz2.zip]
Die Eigenschaften des Form-Tweens:
Die Animation mit der Objektverformung ist damit bereits vollendet. Natürlich stehen Ihnen aber noch einige weitere Optionen zur Verfügung, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Wählen Sie unter „Abbremsen“ einen positiven Wert, wenn Sie die Animation zum Ende der Verformung abbremsen wollen. Ein negativer Wert lässt die Objektverformung wiederum am Anfang der Animation langsam voranschreiten und wird in der Folge schneller. Wenn unter „Effekt“ der Eintrag „Winkelförmig“ ausgewählt ist, werden vorhandene Ecken und gerade Linien in den Zwischenschritten der Animation beibehalten. Unabhängig von den Einstellungen „Abbremsen“ und „Effekt“ sollte bei einem erfolgreich erstellen Form-Tween Ihre Zeitleiste wie folgt aussehen:
Ein Form-Tween in der Zeitleiste:
Wie eingangs erwähnt, lassen sich auch Texte verformen. Dabei können Sie frei zwischen einer Verformung von Objekt zu Text oder von Text zu Text wählen. Letzteres ergibt beispielsweise in einem Banner einen tollen Texteffekt. Die Vorgehensweise zum Erstellen des Effekts weicht nur leicht von dem bereits vorgestellten Verfahren ab. Erstellen Sie eine neue Ebene und platzieren Sie anschließend im ersten Bild einen statischen Text. Wählen Sie im Bedienfeld „Eigenschaften“ die gewünschte Schriftart, -größe und –farbe. Achten Sie darauf, dass der Text markiert ist und gehen Sie im Menü „Modifizieren“ zwei Mal auf den Eintrag „Teilen“. Der Text wird anschließend gepunktet dargestellt. Fügen Sie mit F7 erneut ein leeres Schlüsselbild an einer höheren Position der Zeitleiste ein und platzieren Sie einen weiteren Text. Wiederholen Sie die im ersten Text angewandten Arbeitsschritte. Sie sollten wiederum darauf achten, dass beide Texte ungefähr die gleiche Position auf der Bühne besitzen. Zudem sollten nach Möglichkeit beide Texte ungefähr die gleiche Länge besitzen. Erstellen Sie nachfolgend einen Form-Tween über das Bedienfeld „Eigenschaften“.
Bisher haben wir Flash das Verformen der Objekte überlassen. Durch Setzen von so genannten Formmarken können Sie jedoch direkten Einfluss auf den Animationsablauf eines Form-Tweenings nehmen. Hierfür platzieren Sie auf den gewünschten Anfangs- und Endpositionen einer Form in den entsprechenden Schlüsselbildern kleine Markierungen.
Rechteck mit Formmarken:
Die Formmarken sind mit Buchstaben markiert. Die Buchstaben sollen Ihnen die Übersicht erleichtern, welche Marken in der Anfangs- und Endposition zusammengehören. Um eine Formmarke zu setzen, gehen Sie im Menü „Modifizieren“ im Bereich „Form“ auf den Eintrag „Formmarken hinzufügen“. Die erstellte Formmarke lässt sich anschließend per Drag & Drop umpositionieren. Zum Löschen einer Marke klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Formmarke und wählen im sich öffnenden Kontextmenü den Eintrag „Marke löschen“. Bedenken Sie, dass weniger häufig mehr ist. Zu viele Formmarken können zu einem unerwünschten Ergebnis führen. Nicht nur aus diesem Grund sollten Sie Ihre Animation des häufigeren überprüfen.
Beispieldatei: Objektverformung mit und ohne Formmarken [Das_Form-Tween_im_Einsatz1.zip]
Beispieldatei: Text-Morphing [Das_Form-Tween_im_Einsatz2.zip]