Grundlagen in Flash MX: Flash-Dokumente veröffentlichen Teil 1
Stellen Sie sich vor, Sie haben soeben Ihre erste meisterliche Flash-Animation ins Internet gestellt. Doch die erwarteten Lobeshymnen bleiben aus. Sie haben beim Veröffentlichen der in HTML eingebundenen Flash-Datei einige Angaben vergessen. Betrachter ohne entsprechendes Flash-Plugin werden leider auf keine Internet-Adresse verlinkt, von der Sie das benötigte Plugin beziehen könnten und kommen so erst gar nicht in den Genuss Ihrer Animation. Benutzer mit Flash-Plugin können Ihre rechenintensive Animation leider nur mit Ruckeln und einer total verzerrten Ansicht abspielen. Das vorliegende Szenario ist gewiss ein Härtefall, aber gerade bei der Veröffentlichung von Flash-Dokumenten werden gerne kleine Fehler gemacht, die das Abspielerlebnis Ihrer Flash-Dokumente erheblich senken können.
Wählen Sie im Datei-Menü den Eintrag „Einstellungen für Veröffentlichungen“ um zum Dialogfeld für die Veröffentlichungseinstellungen (siehe Bild) zu gelangen.
Auswahl der Veröffentlichungsformen:

Im oberen Bereich werden Sie zur Auswahl eines Profils aufgefordert. Zunächst werden Sie hier lediglich das Standard-Profil vorfinden. Über die Schaltflächen zum Im- und Exportieren, Hinzufügen, Duplizieren, Löschen und Umbenennen können Sie jedoch weitere Profile anlegen und diese verwalten. Durch das Profilmanagement sind Sie in der Lage, verschiedene Einstellungen in separate Profile abzuspeichern und so bei Bedarf schnell aufzurufen.
Der untere Bereich des Dialogfeldes gliedert sich in mehrere Register. Durch Setzen der Haken im Register „Formate“ wählen Sie die zu erstellenden Dateiformate. Standardmäßig sind hier das SWF- sowie das HTML-Format ausgewählt. Ersteres erzeugt die Flash-Datei im SWF-Format, während letzteres die erzeugte Datei in ein HTML-Dokument einbindet. Beide Dateiformate bieten eine Anzahl weiterer spezifischer Einstellungen, die Sie über die Registerkarten „Flash“ und „HTML“ erreichen. Die Grafikformate JPG und PNG liefern bei Auswahl eine Abbildung der aktuellen Bühnenansicht. Bei Auswahl des GIF-Formats müssen Sie sich zwischen der Generierung eines Einzelbildes vom aktuellen Bühnengeschehen oder der Generierung einer Animation entscheiden. Alle drei Formate bieten bei Auswahl unter den jeweiligen Registerkarten Einstellungen zur Bildkomprimierung an. Die eigenständigen Projektoren für Windows- und Macintosh-Systeme ermöglichen unter dem jeweiligen Betriebssystem das Abspielen des Flash-Dokuments, auch wenn kein Flash installiert ist. Mit dem QuickTime-Video-Format erzeugen Sie, wie der Name schon sagt, ein QuickTime-Video. Bei Bedarf wählen Sie für jedes Dateiformat einen eigenständigen Dateinamen und Dateipfad zur Veröffentlichung aus. Standardmäßig werden die Dateien im Ordner der Projektdatei (fla-Datei) erstellt.
Schalten Sie auf das Register „Flash“ um. Sie gelangen zu folgender Ansicht:
Die Flash-Einstellungen:

Viele Einstellungen in diesem Register dienen der Fehlersuche oder der Optimierung. Mit beiden Thematiken wollen wir uns in separaten Artikeln beschäftigen. Für Sie ist an dieser Stelle lediglich die Auswahl der Version des Flash-Players entscheidend, wie wir noch sehen werden.
Durch Umschalten auf das Register „HTML“ gelangen wir zu den entscheidenden Einstellungen zur HTML-Veröffentlichung.
Einstellungen für HTML-Veröffentlichungen:

Wählen Sie zunächst aus einer Liste von Vorlagen. Klicken Sie auf die Schaltfläche rechts um weitere Informationen zu den jeweiligen Vorlagen zu erhalten. Die Standardvorgabe „Nur Flash“ sollte Ihren Ansprüchen in den meisten Fällen genügen. Für die nächste Option ist bereits die Einstellung des verwendeten Flash-Players entscheidend. Haben Sie sich für einen Player größer oder gleich der Version 4 entschieden und zudem eine andere HTML-Vorlage als „Bildzuordnung“ oder „QuickTime“ ausgewählt, so steht Ihnen unter „Flash-Version feststellen“ die Option zur automatischen Erkennung der Flash-Version zur Verfügung. Bei Aktivierung der Versionserkennung stehen unter der Schaltfläche „Einstellungen“ weitere Optionen für Sie bereit. In einem neuen Dialogfeld werden Sie aufgefordert, drei HTML-Dokumente zu benennen. Das erste Dokument ist die Startseite für den Betrachter. Eine Umbenennung hat ebenso eine Umbenennung der HTML-Datei im Register „Formate“ zur Folge. Eine in diesem Dokument eingebundene Flash-Datei nimmt eine Prüfung des installierten Flash-Plugins vor. Verfügt der Betrachter über eine ausreichend aktuelle Version des Flash-Players, so wird der Benutzer an die zweite Seite weitergeleitet. Der Dateiname dieser Datei wird standardmäßig durch die Erweiterung „_content“ gekennzeichnet. Sollte die Versionsnummer zur Betrachtung des Flash-Dokumentes nicht ausreichen, so wird der Anwender auf das dritte HTML-Dokument verlinkt. Für das zuletzt genannte HTML-Dokument können Sie eine Standard-Vorlage verwenden oder aber selbst kreativ werden.
Wählen Sie unter der Option „Größe“ den Eintrag „An Film anpassen“, um für die Ausgabe die Ausmaße des Flash-Films zu verwenden. Entscheiden Sie sich für den Eintrag „Pixel“, wenn Sie absolute Größenangaben für die Breite und Höhe tätigen wollen. Unter Anwendung des Eintrages „Prozent“ bestimmen Sie die Ausmaße relativ zur Größe des Browserfensters.
Wählen Sie die Abspieloption „Angehalten“ um die Animation erst zu starten, wenn der Benutzer auf eine entsprechende Schaltfläche klickt oder im Kontextmenü der rechten Maustaste den Befehl „Abspielen“ auswählt. Die Option sollte keinesfalls einen entsprechenden ActionScript-Befehl zum Stoppen der Animation ersetzen. Vertrauen Sie im Zweifelsfalle lieber auf ActionScript. Mit der Option „Endlosschleife“ wird die Flash-Animation nach Beendigung erneut wiederholt. Diese Option zeigt keine Wirkung, wenn per ActionScript ein Stopp der Animation herbeigeführt wurde. Durch Setzen des Hakens unter „Menü Anzeigen“ machen Sie dem Anwender die Abspielsteuerung im Kontextmenü der rechten Maustaste zugänglich. Wenn diese Option deaktiviert ist, erscheint im Kontextmenü nur der Eintrag „Über Flash“. Aktivieren Sie die Option „Geräteschriftart“ um Schriftarten, die auf dem Benutzersystem nicht vorhanden sind, durch Systemschriftarten zu ersetzen. Gerade bei kleineren Schriftgrößen können Sie so die Lesbarkeit der Texte verbessern und im Allgemeinen die Größe der Flash-Datei verringern. Diese Option steht nur unter Windows zur Verfügung.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „OK“ um die getätigten Einstellungen im aktuellen Profil zu übernehmen und das Dialogfeld ohne Veröffentlichung des Flash-Dokumentes zu schließen. Betätigen Sie wiederum die Schaltfläche „Veröffentlichen“, um unter Berücksichtigung der getätigten Angaben die Veröffentlichung des Flash-Dokumentes vorzunehmen.
Weitere Informationen zu den HTML-Einstellungen bekommen Sie im zweiten Teil des Artikels. Erfahren Sie, was Sie mit der Anzeige-Qualität und dem Fenstermodus bewirken können. Lernen Sie, wie Sie die wichtigsten Angaben direkt im HTML-Quellcode editieren können.
Wählen Sie im Datei-Menü den Eintrag „Einstellungen für Veröffentlichungen“ um zum Dialogfeld für die Veröffentlichungseinstellungen (siehe Bild) zu gelangen.
Auswahl der Veröffentlichungsformen:
Im oberen Bereich werden Sie zur Auswahl eines Profils aufgefordert. Zunächst werden Sie hier lediglich das Standard-Profil vorfinden. Über die Schaltflächen zum Im- und Exportieren, Hinzufügen, Duplizieren, Löschen und Umbenennen können Sie jedoch weitere Profile anlegen und diese verwalten. Durch das Profilmanagement sind Sie in der Lage, verschiedene Einstellungen in separate Profile abzuspeichern und so bei Bedarf schnell aufzurufen.
Der untere Bereich des Dialogfeldes gliedert sich in mehrere Register. Durch Setzen der Haken im Register „Formate“ wählen Sie die zu erstellenden Dateiformate. Standardmäßig sind hier das SWF- sowie das HTML-Format ausgewählt. Ersteres erzeugt die Flash-Datei im SWF-Format, während letzteres die erzeugte Datei in ein HTML-Dokument einbindet. Beide Dateiformate bieten eine Anzahl weiterer spezifischer Einstellungen, die Sie über die Registerkarten „Flash“ und „HTML“ erreichen. Die Grafikformate JPG und PNG liefern bei Auswahl eine Abbildung der aktuellen Bühnenansicht. Bei Auswahl des GIF-Formats müssen Sie sich zwischen der Generierung eines Einzelbildes vom aktuellen Bühnengeschehen oder der Generierung einer Animation entscheiden. Alle drei Formate bieten bei Auswahl unter den jeweiligen Registerkarten Einstellungen zur Bildkomprimierung an. Die eigenständigen Projektoren für Windows- und Macintosh-Systeme ermöglichen unter dem jeweiligen Betriebssystem das Abspielen des Flash-Dokuments, auch wenn kein Flash installiert ist. Mit dem QuickTime-Video-Format erzeugen Sie, wie der Name schon sagt, ein QuickTime-Video. Bei Bedarf wählen Sie für jedes Dateiformat einen eigenständigen Dateinamen und Dateipfad zur Veröffentlichung aus. Standardmäßig werden die Dateien im Ordner der Projektdatei (fla-Datei) erstellt.
Schalten Sie auf das Register „Flash“ um. Sie gelangen zu folgender Ansicht:
Die Flash-Einstellungen:
Viele Einstellungen in diesem Register dienen der Fehlersuche oder der Optimierung. Mit beiden Thematiken wollen wir uns in separaten Artikeln beschäftigen. Für Sie ist an dieser Stelle lediglich die Auswahl der Version des Flash-Players entscheidend, wie wir noch sehen werden.
Durch Umschalten auf das Register „HTML“ gelangen wir zu den entscheidenden Einstellungen zur HTML-Veröffentlichung.
Einstellungen für HTML-Veröffentlichungen:
Wählen Sie zunächst aus einer Liste von Vorlagen. Klicken Sie auf die Schaltfläche rechts um weitere Informationen zu den jeweiligen Vorlagen zu erhalten. Die Standardvorgabe „Nur Flash“ sollte Ihren Ansprüchen in den meisten Fällen genügen. Für die nächste Option ist bereits die Einstellung des verwendeten Flash-Players entscheidend. Haben Sie sich für einen Player größer oder gleich der Version 4 entschieden und zudem eine andere HTML-Vorlage als „Bildzuordnung“ oder „QuickTime“ ausgewählt, so steht Ihnen unter „Flash-Version feststellen“ die Option zur automatischen Erkennung der Flash-Version zur Verfügung. Bei Aktivierung der Versionserkennung stehen unter der Schaltfläche „Einstellungen“ weitere Optionen für Sie bereit. In einem neuen Dialogfeld werden Sie aufgefordert, drei HTML-Dokumente zu benennen. Das erste Dokument ist die Startseite für den Betrachter. Eine Umbenennung hat ebenso eine Umbenennung der HTML-Datei im Register „Formate“ zur Folge. Eine in diesem Dokument eingebundene Flash-Datei nimmt eine Prüfung des installierten Flash-Plugins vor. Verfügt der Betrachter über eine ausreichend aktuelle Version des Flash-Players, so wird der Benutzer an die zweite Seite weitergeleitet. Der Dateiname dieser Datei wird standardmäßig durch die Erweiterung „_content“ gekennzeichnet. Sollte die Versionsnummer zur Betrachtung des Flash-Dokumentes nicht ausreichen, so wird der Anwender auf das dritte HTML-Dokument verlinkt. Für das zuletzt genannte HTML-Dokument können Sie eine Standard-Vorlage verwenden oder aber selbst kreativ werden.
Wählen Sie unter der Option „Größe“ den Eintrag „An Film anpassen“, um für die Ausgabe die Ausmaße des Flash-Films zu verwenden. Entscheiden Sie sich für den Eintrag „Pixel“, wenn Sie absolute Größenangaben für die Breite und Höhe tätigen wollen. Unter Anwendung des Eintrages „Prozent“ bestimmen Sie die Ausmaße relativ zur Größe des Browserfensters.
Wählen Sie die Abspieloption „Angehalten“ um die Animation erst zu starten, wenn der Benutzer auf eine entsprechende Schaltfläche klickt oder im Kontextmenü der rechten Maustaste den Befehl „Abspielen“ auswählt. Die Option sollte keinesfalls einen entsprechenden ActionScript-Befehl zum Stoppen der Animation ersetzen. Vertrauen Sie im Zweifelsfalle lieber auf ActionScript. Mit der Option „Endlosschleife“ wird die Flash-Animation nach Beendigung erneut wiederholt. Diese Option zeigt keine Wirkung, wenn per ActionScript ein Stopp der Animation herbeigeführt wurde. Durch Setzen des Hakens unter „Menü Anzeigen“ machen Sie dem Anwender die Abspielsteuerung im Kontextmenü der rechten Maustaste zugänglich. Wenn diese Option deaktiviert ist, erscheint im Kontextmenü nur der Eintrag „Über Flash“. Aktivieren Sie die Option „Geräteschriftart“ um Schriftarten, die auf dem Benutzersystem nicht vorhanden sind, durch Systemschriftarten zu ersetzen. Gerade bei kleineren Schriftgrößen können Sie so die Lesbarkeit der Texte verbessern und im Allgemeinen die Größe der Flash-Datei verringern. Diese Option steht nur unter Windows zur Verfügung.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „OK“ um die getätigten Einstellungen im aktuellen Profil zu übernehmen und das Dialogfeld ohne Veröffentlichung des Flash-Dokumentes zu schließen. Betätigen Sie wiederum die Schaltfläche „Veröffentlichen“, um unter Berücksichtigung der getätigten Angaben die Veröffentlichung des Flash-Dokumentes vorzunehmen.
Weitere Informationen zu den HTML-Einstellungen bekommen Sie im zweiten Teil des Artikels. Erfahren Sie, was Sie mit der Anzeige-Qualität und dem Fenstermodus bewirken können. Lernen Sie, wie Sie die wichtigsten Angaben direkt im HTML-Quellcode editieren können.