History und Snapshots 1


Die History – ein Hilfsmittel, das man nicht unterschätzen und gut kennen sollte.
Die History Palette ist ein Hilfsmittel, das eigentlich nicht viel Erklärung bedarf. Sie ist sehr einfach zu bedienen und erfordert kaum Kenntnisse. Doch ein paar Fakten sollten Sie doch darüber wissen.
Grundsätzliches über die History Palette (= Protokoll-Palette):

Jedes Mal wenn man an der Bilddatei, die man gerade bearbeitet, etwas verändert, wird ein neuer Zustand in der History Palette (Protokoll-Palette) gespeichert. Diese „alten“ Zustände sind dann jederzeit abrufbar (einfach in der Palette anklicken) und so kann eine ältere Version wieder hergestellt werden oder man kann auch nur zu Vergleichszwecken zwischen älteren und dem aktuellen Bildzustand wechseln.

 


Änderungen, die das gesamte Programm betreffen, wie Farbeinstellungen oder Voreinstellungen, die also nicht nur ein Bild verändern, werden allerdings nicht von dieser Palette mitprotokolliert. Auch sollte man beachten, dass die History Palette per Voreinstellung nur die letzten 20 Zustände speichert. Vorhergehende Einträge werden gelöscht, um Speicherplatz frei zu machen. Auch beim Schließen und erneutem Öffnen gehen die mitgeschnittenen Änderungen verloren. Erhalten bleibt die History jedoch beim Abspeichern oder Speichern unter anderem Namen. Wenn Sie einen älteren Zustand gewählt haben und hier Änderungen vornehmen, werden die nachfolgenden Zustände gelöscht. Wollen Sie nun aber doch wieder die Zustände vor dieser letzen Änderung haben, können Sie sie durch „Rückgängig machen“ (Strg + Z) wieder herstellen.


Navigieren in der Palette – was finde ich wo?

Scrollt man innerhalb der History Palette nach oben, so findet man ganz oben den Urzustand nach dem Öffnen wieder. Das ist auch der Zustand, aus dem die Bildinformationen genommen werden, wenn man mit dem History Brush Tool (Protokoll-Pinsel) arbeitet. Klickt man aber in der History Palette auf das Symbol dieses Tools und dann auf das leere Kästchen vor einem anderen Zustand, wählt man diesen Zustand als Quelle für den History Brush.

 


Rechts unten befinden sich drei Symbole, die die Arbeit erleichtern können. Das erste erstellt ein neues Dokument aus dem anmarkierten Zustand, das nächste erstellt einen neuen Schnappschuss (wird im nächsten Artikel erklärt) und schließlich kann man über einen Klick auf die Tonne einen anmarkierten Zustand löschen.

Interessant ist auch, dass man (bei voreingestellten Optionen) durch einfaches Auswählen und Löschen eines Zustandes (Tonne oder rechtsklick -> Delete) alle Nachfolgenden mit löscht. Ändert man aber die Voreinstellungen, so kann man z. B. nur einen Filter löschen, die darauffolgenden Änderungen aber beibehalten!


Voreinstellungen für die History Palette:

Klickt man auf den Pfeil rechts oben in der Palette, klappt sich ein Menü aus. Der letzte Punkt, History Options, verändert die Voreinstellungen. Die gerade erwähnte Option, nur einen Zustand löschen zu können und dabei die anderen Änderungen beizubehalten, heißt „Allow Non-Linear History“ (= “Nicht-lineare Protokolle sind zulässig “). Die erste Option erstellt beim Öffnen eines Dokuments automatisch einen Schnappschuss des Urzustandes. Wählt man den zweiten Menüpunkt, wird bei jedem Speichern automatisch auch ein Schnappschuss gemacht. Schließlich kann man noch einstellen, dass man immer einen Namen für die Schnappschüsse angeben muss.

 


Die weiteren Optionen des ausgeklappten Menüs (siehe Bild) sind nicht schwer zu benutzen. „Dock to Palette Well” legt die Palette im Palettenraum, rechts in der Optionsleiste, ab. Die Menüpunkte „Delete“, „New Snapshot“ und „New Document“ findet man auch als Symbole unten rechts. Den Menüpunkt „New Snapshot...“ (= Neuer Schnappschuss) werde ich im nächsten Artike